Die Natur ist frei oder deus sive natura »

2 Kommentare

  1. § Nemo_Nobody E-Mail sagte am:
    anschauen:)
  2. § Bernd Flossmann® E-Mail sagte am:
    Ich habe mir auf der Biennale den Film angesehen. Nun, es ist mehr als Kunst gedacht und als Solche habe ich ihn auch als Gelegenheit genommen, über ML-Lehrer nachzudenken und zu erzählen, was ich darüber zu wissen meine.
    Beeindruckt war ich über die Eloquenz der dargestellten Personen (hab ich nicht anders erwartet, aber nicht zu hoffen gewagt) Es wurden drei verschiedene Personen mit drei verschiedenen Biografien dargestellt, wobei eine ML-Lehrerin und zwei Personen Ökonominnen waren. Das war noch mal eine ganz andre Schiene. Und es gab noch einen Exkurs über den DDR Sport.
    So war das meines Erachtens nicht gerade ein Film über ML-Lehrerinnen sondern unter anderem mit ML-Lehrerinnen. Und so schreibt das ja auch der Spiegel.
    Den im Spiegel-Artikel erwähnten zweiten Teil des Films, den mit der Lehrveranstaltung, habe ich nicht entdeckt, vieleicht war ich zu ungeduldig.
    Der sehr lange zitierte Werbefilm zum Staatsbürgerkundeunterricht (zum Thema Ausbeutung) zeigte, wie nutzlos die Materialien waren, welche für den Unterricht zur Verfügung standen.
    Ich kann mich auch nicht erinnern, ob jemals einer meiner Kollegen und Kolleginnen solch ein Material benutzt hat. Ich jedenfalls nicht.
    Das zeigt aber auch eine Schwierigkeit von Geschichtsschreibung. Wenn zum Beispiel der ML-Unterricht in der DDR nur ausgehend von solchen Lehrmaterialien oder gar den Büchern und Lehrunterlagen betrachtet werden würde, entsteht ein falsches Bild. Das gesprochene Wort nämlich, die lebendige Diskussion existiert nicht als Dokument, nur noch als nicht belegbare Behauptung. Vielleicht hat man Glück und es existiert eine Stasi-Mitschrift ;-)
    Manchmal leide ich darunter und fühle mich mißverstanden oder mißinterpretiert. Und das hat ja auch Folgen für die öffentliche Meinung.

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