In Anbetracht großer Überschneidungen des Artikels "Kosmologie in der griechischen Antike" mit Inhalten meines neuen Buches habe ich aus rechtlichen Gründen diesen Blogeintrag gelöscht. Ich bitte um Verständnis.
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1. Glauben Sie, daß das Paradigma "Vom Mythos zum Logos" wirklich auf die Philosophiegeschichte angewandt werden kann, und warum? Man liest ja allenthalben Einwände, zumal aus historischer und philologischer Perspektive.
2. Ich vermisse schmerzhaft die Erwähnung von Homer, dem Dreh- und Angelpunkt aller kosmogonischer Spekulation bei den alten Griechen. (Dieser ist wiederum vom Orient beeinflußt, was ja in Ihrem Text ausgeklammert ist.)
Herzlich
ms von phainomena.de
Zu 1.: Bei einer Gleichsetzung von "Vom Mythos zum Logos" mit "Rationalisierungsprozess" sehe ich gar keine andere Möglichkeit, als diese Position einzunehmen. Während dieser Prozess bei Hesiod (oder eben Homer) kaum feststellbar war, setzt er bei den Vorsokratikern mit aller Deutlichkeit ein.
Damit zusammenhängend auch meine Bemerkung zu 2.: Bei Homer sind nicht die Kriterien einer „wissenschaftlichen“ Kosmologie zu finden.
Viele Grüße
Thomas Heichele