« Wissenschaft trifft Demokratie...Neurophilosophie und Freier Wille - emergente Phänomene und missverständliche Begrifflichkeiten (Teil 1) »

6 Kommentare

  1. § Markus E-Mail sagte am:
    Vielleicht findet der freie Wille in einem Schritt vorher statt.
    Wenn mir bewußt ist, daß ich in identischen Situationen gleich reagiere, kann ich a) auswählen in welche Situation ich mich begebe oder b) Strategien trainieren, um mich anders zu entscheiden.
  2. § heichele® E-Mail sagte am:
    Hi Markus.

    Nun müsste man genau untersuchen: einen Schritt vor was genau? Erinnert mich ein wenig an die ganzen Libet-Experiment-Interpretationen. Bei der Wahl (a) oder dem Training (b) stellt sich darüber hinaus die Frage, welche Art "Ich" das sein soll - ein tatsächlich "freies" oder das wieder auf im Endeffekt physikalisch-chemische Welchselwirkungen rückführbare. Ich sehe da also keine grundsätzlich neuen Ansätze.

    Gruß
    Thomas
  3. § bernhard E-Mail sagte am:
    hallo,
    wenn wir auf dieser deiner ebene diskutieren kommen wir aus meiner sicht nicht wirklich weiter, da wir assoziert und nicht dissoziert darüber nachdenken. wir stecken zu tief in der frage selbst drin und denken in reparaturkonformitäten. ich schlage vor: wir sollten die EIN-WERTIGE-LOGIK der selbstorganisation nutzen. d.h. alle ureinwohner waren und fühlten sich als TEIL der natur. somit funktionierten sie nach den naturgesetzen, emergent nach den epigenetischen gesetzen. wir modernen menschen denken (leider) mindestens ZWEI-WERTIG, d.h. dual.somit kommt es auf den standpunkt an, von welcher seite aus wir den freien willen diskutieren. jedenfalls meine ich persönlich, von unseren standpunkt aus werden wir so nicht weiterkommen. libet kommt auch vom unbewussten teil unseres seins, eben aus der einwertigkeit.

    liebe grüße
    bernhard
  4. § Doctor Hesselius E-Mail sagte am:
    Die Quantenmechanik beweist mitnichten, dass die Welt indeterministisch gedacht werden muss. (siehe Bohmsche Mechanik) Die Frage nach dem freien Willen ist einfach falsch gestellt. Eigentlich geht es um Selbstbestimmung, eine solche ist nicht nur mit dem Determinismus vereinbar, nein sie erfordert ihn geradezu. Ich habe meine Gegenposition hier ausführlich dargelegt: http://exitus-historiae.blogspot.de/2012/05/der-freie-wille-ein-missverstandnis.html
  5. § Doctor Hesselius E-Mail sagte am:
    Die Quantenmechanik beweist mitnichten, dass die Welt indeterministisch gedacht werden muss. (siehe Bohmsche Mechanik) Die Frage nach dem freien Willen ist einfach falsch gestellt. Eigentlich geht es um Selbstbestimmung, eine solche ist nicht nur mit dem Determinismus vereinbar, nein sie erfordert ihn geradezu. Ich habe meine Gegenposition ausführlich auf meiner Webseite dargelegt. (unter "Der freie Wille - Ein Missverständnis)
  6. § Rainer Ostendorf E-Mail sagte am:
    Ich halte die Willensfreiheit für eine Illusion. In meiner Ausstellung "Hirnforschung und Willensfreiheit" habe ich mich ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Hier mehr: http://www.freidenker-galerie.de/philosophie-hirnforschung-und-willensfreiheit/

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