« Kosmologie in der griechischen Antike Mit der Quantenphysik zum Jenseits? »

4 Kommentare

  1. § Hilli E-Mail sagte am:
    Ja, der liebe Zufall, der alles immer wieder durcheinander mischt. Ich sehe auch darin eine wunderbar versteckte Führung aus dem Geistigen, das wir geistigen Ameisen, Unwissende, die aber so, durch scheinbaren Zufall, zum Wissen kommen können und sollen, wir ansonsten dieses gewiß herrlich dramatische Schöpfungsgeschehen geschickt und so tiefe Erfahrung vermeidend, klever umgingen, was nicht Sinn des Ganzen ist.
    Dazu, zu dem determinierten Zufall, nun ein Paradebeispiel.
    Die Primzahlen! Sie liefern die bestenm Pseudozufallszahlen und sind so wertvoll für die Kryptologie, weil es keine vereinfachte Berechnungsformel gibt, bis heute und ich meine auch weiterhin. Denn mit solchen Paradoxien gibt der Schöpfer den Seinen, einen Hinweis, was wirklich Sache ist. Ohne das nach materieller Auffassung beweisen zu können. Ansonsten ja Gott -- das himmlische Eingreifen hier, permanent, ohne bislang bemerkt zu werden -- beweisbar wäre, was nicht sein darf. Denn dann wäre unsere Freiheit des Gewissens futsch, wir würden uns alle nur noch ducken. Was nicht sein soll, denn das wäre ein Strafgefangenenlager. Also, die Primzahlen (PZ) sind im Detail vollkommen determiniert, zeigen sich aber als vollkommene Zufallszahlen, in ihrer Abfolge, wenn man den Anfang nicht weiß! Und würde der Mansch sich diesem Denken öffnen, könnte er sehr wahrscheinlich eine vollkommen neue Mathematik kreieren, ich nenne sie lebendig, absolute, anstatt nur relative, gegenüber der toten, formalen Automatenlogik, der nur Quantitäten, anstatt auch symbolischer Qualitäten. Und so sind meiner Meinung nach (mMn) alle Paradoxien und Antinomien liebevolle Hinweis von oben, tiefer darüber nachzudenken. Das mache ich schon eine Weile und kam zu erstaunlichen Erkenntnissen, z.B., wie man die Zahlentheorie aufbauen müßte, um endlich eine rechte Grundordnung in die Mathe zu bringen. Denn unser völlig vermaterialisiertte Wissenschaft, inklusive der Philosophie, ist durch eine fehlende Grundornung so unverzeihlich in ihre Details zerstreut, dass keiner mehr die Übersicht über das Ganze hat. Wie fatal das ist, begreifen wir heute erst und viel zu langsam. Auch weil wir meinen, insbesondere wir Deutschen, dass wir aus der Vergangenheit nichts lernen brauchen. Es ist höchste Zeit, daas der Mensch, die Verantwortlichen, und damit meine ich primär die Wissenschaftler, jeder Einzelne, endlich wieder über den eigenen Tellerrand hinaussehen lernen müssen, um das Wesentliche (Ethik) endlich wieder mehr in den Mittelpunkt allen Denkens zu rücken. Dem dann auch eine Politk und eine verwilderte Gesellschaft hoffentlich folgen wird. Und der einfachste Weg ist mMn der Weg zurück zum Geist Gottes. Aber ohne verschleiernde, wichtigtuerische Dominanz von Kirchen. Ich würde mich als Ideenspender für Ungereimtheiten, beim Erstellen eines entsprechenden Modelles über Gott und diese Welt der Matetie zur Verfügung stellen. imm materiellen zur Verfügung stellen. Grob habe ich das im Kopf, das nun der Feinheiten bedarf. Doch dazu bedarf es konstruktiven, verstehen wollender Kritk. Sie kann sich im Detail als nicht haltbar erweisen. Das dann mein Gewinn wäre, indem ich mich dann wieder verinnerlich würde, die Verantwortungh die ich zur Zeit spüre los wäre. Wir werden Gott nicht beweisen können, aber wir können ein einleuchtendes Modell entwerfen, das allen Wiligen eine Hilfestellung zur Verinnerlichung liefern kann. Mehr ist bestimmt nicht möglich, aber immerhin!?
    Es grüßt freundlich Hilmar Langlet
  2. § katana E-Mail sagte am:
    Hallo, bin gerade zufällig (haha) beim googlen auf den Eintrag gestoßen. Ich habe nur die erste Hälfte überflogen aber die entscheidende Stelle genau gelesen und bin überhaupt nicht einverstanden mit dem Geschriebenen zum Thema Zufall, Quantenmechanik und Einstein.

    Ich bin auch, wie Einstein, der Meinung, dass der Zufall der Quantenmechanik nur Unwissenheit bedeutet.
    Du stellst hier die typische falsche Argumentationsweise der orthodoxen Physiker dar (schöner Ausdruck, leider nicht von mir), welche leider die populäre Meinung zu dem Thema dominieren.

    Fakt ist, dass die Bell'sche Ungleichung NICHT beweist, dass die Quantenmechanik vollständig und der beobachtete Zufall absolut ist. Dies wird immer wieder falsch dargestellt. Die Bell'sche Ungleichung zeigt nur, dass es keine mit den Teilchen mitreisende verborgenen Parameter gibt, welches von Einstein, Podolski und Rosen behauptet wurde.

    Hier möchte ich auch auf die Bohmsche Mechanik hinweisen, welche eine andere deterministische Interpretation der QM darstellt, hinweisen. Diese ist völlig konsistent mit der "normalen" QM, sie opfert die Lokalität der physikalischen Wechselwirkungen und rettet dadurch den Determinismus. Und das die QM nich-lokal ist haben ja mittlerweile unzählige Experimente bewiesen.
    An der Uni München gibt es z.B einen Lehrstuhl zur Bohm'schen Mechanik.
    Bell selbst war Anhänger eines deterministischen Weltbildes und hat auch die Bohm'sche Formulierung unterstützt.

    Ich bin übrigens promovierender Physiker und kein Laie, um eventuelle Zweifel auszuräumen.

  3. § André E-Mail sagte am:
    Ich muss hier mal eine Falschaussage bzgl. des EPR-Paradoxon und der Bell'schen Ungleichgung und deren Bedeutung für den absoluten Zufall in der QuantenMechanik klarstellen. Der Beitrag beruht anscheinend auf physikalischer Populärliteratur, zumindest findet man das Thema dort auch oft genauso falsch dargestellt.

    Nun zu meinem Punkt. Es ist völlig FALSCH, dass aus der Bell'schen Ungleichung folgt, das es sich bei dem Zufall in der QM um intrinsischer absoluten Zufall handelt, der dazu noch physikalische Realität hat. Das ist totaler Quatsch und wird von diesen ganzen Esoterikphysikern verbreitet, die leider ein besonders starkes Geltungsbedürfnis haben und daher am ehesten gehört und wiedergegeben werden.

    Erstens, sollte eine derartige Aussage folgen, so folgt sie nicht aus der Ungleichung - diese hat da überhaupt keine Aussagekraft - sondern aus experimentellen Bestimmung der Polarisationswerte, welche in die Gleichung einfließen und der damit verbundenen Tatsache, ob diese, korrekt summiert und gemittelt, größer oder kleiner als 1 sind.

    Zweitens, und das ist mein Hauptpunkt, folgt aus der Bell-Ungleichung zusammen mit der experimentellen Berechnung der Polarisationswerte lediglich, dass es keine mit den Teilchen mitreisenden INNEREN verborgene Parameter gibt, so wie von Einstein, Podolski und Rosen in ihrem Paradoxon behauptet. Einsteins Haupteinwand, nämlich das die QM unvollständig ist und es verborgene Parameter gibt, ist damit nicht wiederlegt.
    Eher das Gegenteil ist bei dieser Thematik der Fall. Bell war bei der Herleitung seiner Ungleichung von der Bohm'schen Formulierung der QM beeinflusst und selbst auch "Anhänger" dieser. Die Bohm'sche Mechanik ist eine deterministische Formulierung der QM in der es keinen Zufall gibt. Ganz klassisch ist dort die Unbestimmtheit der Messergebnisse durch die Unwissenheit über die Anfangsbedingungen gegeben. Der Trick bei der Bohmschen Mechanik besteht darin, die Schrödingergleichung, die Grundgleichung der QM, umzuschreiben, wodurch man zwei Gleichungen erhält. Eine beschreibt die deterministischen Bahnen der Teilchen (also klassisch), die zweite koppelt alle Teilchen miteinander, wodurch Alles mit Allem verbunden ist. Das dies auch der Fall ist, haben viele Experimente längst bestätigt (Stichwort: Verschränkung).
    Leider wird dieses kaum gelehrt, ist aber anerkannt und es wird auch weiter daran geforscht. An der Uni München gibt es z.B. eine Arbeitsgruppe zur Bohmschen Mechanik. Kann ich nur empfehlen da mal reinzuschaun, man kann sich auch Vorträge runterladen die auch Nichtphysikern verständlich sein sollten.

    Wäre schön mal einen Beitrag zu dieser Thematik hier zu finden, der das mal richtig darstellt und nicht die esoterische Sichtweise der orthodoxen Physiker mit ihrer bekloppten Kopenhagener Interpretation, über die sich ja auch Schrödinger mit seinem Katzenparadoxon schon lustig gemacht hat. Komischer Weise wird gerade das heute eher so dargestellt als, wolle Schrödinger das Gegenteil.

    beste Grüße,
    André
    (Physikpromovent)
  4. § André E-Mail sagte am:
    'Schuldigung für den Doppelpost. Ich dachte der erste (unter pseudonym katana) hätte nicht geklappt.

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