Wie wird es sein, wenn es unverständlich geworden ist, was eine Idee ist? (4)

von philohof E-Mail

In meinem letzten Text unter diesem Titel habe ich zwei Beispiele gebracht, die veranschaulichen sollen, dass die Veränderung, von der ich hier spreche – nämlich, dass uns unser Begriff der „Idee“ verloren geht – in bestimmten Bereichen bereits vollzogen ist.

Wobei ich mit dem Verlustiggehen der Ideen meine, dass das Wort „Idee“ einst bedeutete, dass ein einzelner Mensch sich eine Vorstellung von einer bestimmten Angelegenheit in der Welt machte, um sie besser zu verstehen – eine Idee eben – und dass man, wenn einem ein Mensch seine Ideen erzählte, die Vorstellungen dieses Menschen erzählt bekam, die er sich gemacht hatte, um Orientierung zu gewinnen und etwas besser zu verstehen.

Im ersten Beispiel, das ich im letzten gleichbetitelten Text vorbrachte, äußert Gottlob Frege den moralisch anmutenden Gedanken, man solle sich gar keine eigenen Vorstellungen von den Dingen machen, weil diese das Gemeinsame, die gemeinsame Arbeit an der Wissenschaft, gefährdeten.

Nun habe ich dieses Zitat sicherlich nicht vorgebracht, um Frege zu kritisieren, denn ich weiß sehr wenig über ihn. Sondern ich habe es deshalb vorgebracht, weil es mir etwas auszudrücken scheint, von dem ich den Eindruck habe, dass es sehr viele Menschen heute glauben: dass man sich gar keine eigenen Vorstellungen von den Dingen machen soll, weil das nicht gut ist – man trägt dadurch nichts zum gemeinsamen Wissen bei, sondern gefährdet es höchstens, wenn man sich falsche Ideen macht.

Im zweiten Beispiel, das ich vorbrachte, verglich ich ein Bild von Markus Arnold vom akademischen Alltag mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Zeit meines Philosophiestudiums an der Universität Wien (1991-97). Laut Arnold lädt das Seminar als Diskussionsrahmen die Studierenden dazu ein, sich – indem sie mit einer Vielfalt von Meinungen konfrontiert werden – auf sich selbst zu besinnen und herauszufinden, was sie eigentlich selbst über eine Sache denken. Diese Darstellung Arnolds kommentierte ich, indem ich sagte, es sei mir während meiner Studienzeit im Fach Philosophie immer schmerzlich aufgefallen, dass am Ende der Seminarstunde nie die Frage gestellt wurde, was wir denn nun, nachdem wir alles Mögliche über eine Fragestellung gehört hatten, selbst darüber dächten. Diese Frage, die uns dazu gezwungen hätte, Farbe zu bekennen und eine Position zu wählen, wurde peinlichst vermieden. Es wurde also vermieden, dass wir unsere eigenen Ideen zum Thema der Seminarstunde aussprachen.

Diese beiden Beispiele erlauben es, die gegenwärtige Lage, in der wir uns bezüglich der Ideen befinden, etwas genauer zu charakterisieren. Man könnte sagen, selbstständiges Denken ist zwar nicht verboten – schließlich leben wir in einem freien Land – aber sobald man sich Sprechsituationen von öffentlichem und offiziellerem Charakter nähert, sind sie verpönt. Das selbstständige Denken ist also nicht verboten, aber es gilt doch zumindest als etwas Unschickliches und vielleicht sogar als etwas richtiggehend Unmoralisches.

In privaten und informellen Situationen kennen wir auch heute noch den Begriff der „Idee“ und verhalten uns ihm entsprechend: Erzählt uns jemand seine Ideen, nehmen wir implizit an, er bringe mit ihnen sein Interesse an den Dingen zum Ausdruck und erkläre uns, wie er durch seine Vorstellungen, die er sich von einer Sache gemacht hat, etwas über sie gelernt hat.

In öffentlichen und offizielleren Situationen jedoch, wie es zum Beispiel eine Seminarstunde an einer Universität ist, erwarten wir plötzlich nicht mehr, dass uns jemand seine Vorstellungen mitteilt, sondern dass er mit seinen Worten die allen gemeinsame Wahrheit beschreibt; wir erwarten auch nicht mehr, dass er dasjenige erzählt, was ihn interessiert, sondern dasjenige, was von allgemeinem Interesse ist.

In diesem Punkt ist der Verlust der Ideen also schon in unausgesprochener Weise vollzogen. Jedoch handelt es sich dabei um eine äußerst merkwürdige Situation: Einerseits haben wir noch nicht vergessen, was Ideen sind, weil wir sie ja im privaten Bereich weiterhin verwenden. Andererseits bewegen wir uns aber doch auf einen Bereich zu – schließlich bereiten wir uns ja im Studium darauf vor, mit unserer beruflichen Persönlichkeit im öffentlichen und offiziellen Bereich zu existieren -, in dem wir so tun, als ob wir ohne Ideen auskommen und unter diesen Bedingungen genauso leben könnten. Kurz: Wir tun so, als ob es ohne Ideen auch ginge. Und das Fatale an der Geschichte ist, dass der private und informelle Bereich immer eine niedrigere Achtung und Wertschätzung genießt als jener der öffentlichen und offiziellen Gesprächssituationen. Man könnte also sagen: Ideen zu haben, das riecht heute nach ungebildeten, unkultivierten Leuten.

In dem Ausmaß, in dem man also heute der Sonne der Öffentlichkeit und der offiziellen, gelehrten Gesprächssituation näher kommt, gelten Ideen als etwas, das man hinter sich gelassen haben sollte, wenn man eine gute Erziehung genossen hat. Beziehungsweise gelten sie als untrügliches Kennzeichen von persönlicher Rückständigkeit, wenn man nach Abschluss eines akademischen Studiums immer noch das Bedürfnis hat, seine eigenen Ideen zu äußern.

Insofern ist es also auch heute in unserem freien Land noch erlaubt, selbst nachzudenken, wenn man sich traut. Und wenn man es erträgt, wie ein ungehobelter und unbedarfter junger Mann vom Land dazustehen, der mit seinem Holzkopf noch nicht begriffen hat, dass es hier im akademischen wissenschaftlichen Gespräch nur noch darum geht, die gemeinsame Wahrheit auszusprechen, die für alle Menschen gilt, nicht aber die Ideen und Vorstellungen, die man sich selbst von einer Sache gemacht hat.

Es ist nun nicht der Fall, dass ich absolut dagegen wäre, dass man in der Wissenschaft anders miteinander spricht als im Alltagsleben. Das war aber auch nicht mein Thema. Mein Thema war die Spekulation darüber, was passieren würde, wenn das ideenlose Gespräch miteinander, wie es in der Wissenschaft praktiziert wird, sich auf alle Lebensbereiche ausdehnte und wir tatsächlich vergessen, dass wir einander früher einmal unsere Ideen erzählt haben, damit der andere Mensch weiß, was ich über eine bestimmte Sache denke oder von ihr halte. Ich denke, dass angesichts der Tatsache, dass diese Praxis des ideenlosen Diskurses miteinander ja in nichtdeklarierter und unthematisierter Weise realisiert wird, meine Herangehensweise doch berechtigt ist: Schließlich scheinen wir hier gerade dabei zu sein, etwas zu vollziehen, ohne uns darüber bewusst zu sein, was wir da eigentlich tun.

Meine Darstellung der Dinge lässt schon durchscheinen, dass das in unseren höheren Lehranstalten praktizierte Modell offenbar auf einem bestimmten Menschenbild basiert. Es basiert auf der Überzeugung, wonach der Mensch sich keine eigenen Vorstellungen von den Dingen machen muss, um etwas über sie lernen zu können. Es ist das das Bild vom Menschen als Gefäß, den man mit Wissen einfach befüllen kann, oder vom Menschen als Speichermedium, der ohne weiteres in der Lage ist, Wissen in der Gestalt von Informationen aus Vorlesungen und wissenschaftlichen Publikationen in sein Gehirn herunterzuladen.

Das gegenteilige Erkenntnismodell gibt es in der Philosophie (und in der Biologie) natürlich auch: Es heißt Systemtheorie. In der Systemtheorie gilt der Mensch als psychisches System, welches einen Aspekt der Außenwelt nur dadurch erkennen kann, indem es ihn in seinem Inneren – und den eigenen Systembedürfnissen entsprechend – nachbildet.

Oder es gibt da auch noch die Phänomenologie. Das ist diejenige Denkrichtung in der philosophischen Erkenntnistheorie, mit der ich mich am ehesten geistesverwandt fühle. In der Phänomenologie wird Erkenntnis nicht als Übereinstimmung von Erkenntnissen mit der äußeren Realität (Korrespondenztheorie der Wahrheit) aufgefasst, sondern als Begegnung des Erkenntnissubjekts mit dem Erkenntnisobjekt. Diese Begegnung vollzieht sich im so genannten Phänomen. Also wenn ich (oder Du oder Sie) etwas sehe, dann erscheint es mir auf eine bestimmte Weise. Und diese Erscheinung muss nun nicht unbedingt der objektiven Wahrheit entsprechen (es kann sich nämlich auch um eine Sinnestäuschung handeln), aber es kommt ihr trotzdem eine gewisse Wahrheit zu, denn dieser Gegenstand erscheint mir eben hartnäckig so und nicht anders.

Die Systemtheorie und die Phänomenologie gleichen einander darin, dass es in ihnen Erkenntnis nur mit einem Erkenntnissubjekt gibt. Also, sie stellen sich vor: Damit es Erkenntnis geben kann, braucht es auf jeden Fall zumindest einmal jemanden, der etwas weiß. Diejenigen Menschen, die davon ausgehen, der Mensch müsse sich keine Ideen machen, um lernen zu können, sind von dieser Voraussetzung abgerückt. Sie sind davon überzeugt, dass Erkenntnis auch ohne Menschen möglich ist.

Wie ist sie möglich? Wodurch gelingt dieses Kunststück? Nun, es gelingt dadurch, dass man das man davon ausgeht, das eigentliche Wissen sei dasjenige, was in schriftlicher Form in den Bibliotheken und neuerdings immer mehr auf den Servern wissenschaftlicher Internetzeitschriften aufbewahrt werde – und dieses könne, sobald es einmal da sei, von intelligenten Menschen jederzeit mit Leichtigkeit aufgenommen und erlernt werden.

Was ich damit sagen will, ist, dass es nicht einfach so ist, dass uns das Verständnis dafür, was Ideen sind, schleichend verlorengeht. Sondern es gibt vor allem auch die Idee, von der viele Menschen überzeugt zu sein scheinen, dass der Mensch gar keine Ideen braucht. Diese Leute sind der Meinung, dass es der einzelne Mensch nicht nötig hat, sich seine eigenen Vorstellungen von den Dingen zu machen, um sie erlernen zu können, weil er sich, wie sie meinen, jederzeit mit dem in Bibliotheken verwahrten gemeinsamen Wissensfundus kurzschließen und sich die Informationen, die er gegenwärtig benötigt, auf seine zerebrale Festplatte ziehen kann.

Die Idee, wonach der Mensch keine Ideen benötigt, besagt also, dass der Mensch sich keine Persönlichkeit und keinen eigenen Wissenshintergrund aufbauen muss, um eine neue Idee auffassen und erlernen zu können.

Und demgegenüber gibt es natürlich auch die Idee, dass der Mensch zum Lernen Ideen braucht. Ich würde sogar sagen, dass das die ursprüngliche Idee der Philosophie ist, indem sie gleichsam sagte: Glaube dem nicht einfach, was dir dein Lehrer sagt, und begnüge dich nicht mit den Überzeugungen aus der Tradition deiner Gesellschaft, sondern denke selbst nach und bilde dir deine eigene Meinung!

Gegenwärtig scheint jener Teil der Menschen, der der Meinung ist, dass der Mensch keine Ideen benötigt, der bei weitem stärkere zu sein. Seine Ideologie beherrscht die höhere Bildung, die Wissenschaft und, wie ich gezeigt habe, eigentlich alle öffentlichen und offiziellen Gesprächssituationen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dieser Teil der Menschen den anderen Teil, der doch noch an die Notwendigkeit von Ideen glaubt, verächtlich zu machen trachtet. Die Methode dazu ist uns allen bekannt: Wenn eine Diskussion stattfindet, in der ein jeder die Gelegenheit hat, sich eine Meinung zu bilden und auch sehr viel dadurch gewinnt, weil er mit dieser Meinung einen Ausgangspunkt erhält, an dem er weiterarbeiten kann, dann sagen wir gewöhnlich: „Es ist bei dieser Diskussion nichts herausgekommen.“ Damit meinen wir natürlich, es sei nichts Gemeinsames herausgekommen, es sei keine Einigung erzielt worden; denn für einen jeden Einzelnen ist freilich schon etwas dabei herausgekommen. Aber das sagen wir nicht, sondern wir sagen verkürzt: „Es ist nichts herausgekommen.“ Dadurch entwerten wir Vorgänge, bei denen Menschen sich ihre eigene Meinung bilden konnten – und ihre Meinungen und Erkenntnisbemühungen werden dadurch gleich mitentwertet.

Wir kennen diese „Methode“ auch in Gestalt der Frage: „Was bringt Philosophie eigentlich?“ – und der vorgefassten Ansicht: Wenn sie keine gemeinsamen Wahrheiten hervorbringt, auf die wir uns einigen können und die dann außer Streit gestellt sind, dann bringt sie eigentlich gar nichts! Aber diese Meinung über die Philosophie ist ja selbst nichts anderes als die Überzeugung, dass der Mensch keiner Ideen bedarf, um wissen zu können, und dass es den Menschen nichts bringt (sondern höchstens schadet), wenn sie Meinungen haben, die untereinander verschieden sind und die zum Teil mit der Wahrheit nicht übereinstimmen.

2 Kommentare

Kommentar von: Vogt [Besucher]
Hallo,

zu diesem Thema vielleicht eine kleine Anekdote, was mir letzte Woche passiert ist:
Ich war an der Universität in einer mündlichen Prüfung für das Modul Übersetzerbau im Bereich der Informatik geladen.
Bei Ankunft wartete ich zunächst vor der Tür des Professors, da noch ein Prüfling vor mir seine Prüfung in eben jenem Fach ablegte. Als er für die Notenbesprechung der Prüfer nach draußen trat, hatten wir einen knappen Dialog über den Inhalt seiner Prüfung. Mit nicht gerade wenig Selbstironie betonte er, dass es, sofern seine Prüfung gescheitert wäre, vermutlich an einem bestimmten Inhalt seines über 400 Seiten langen Vorlesungsskriptes gelegen haben könnte. Dann wurde er wieder hereingebeten, trat nach kurzer Zeit heraus und hob die Hand mit 4 gespreizten Fingern mir entgegen. Dann war ich an der Reihe.
Als ich auf den Stuhl vor den Professor und seinen Beisitzer gebeten wurde, lag bereits ein Kugelschreiber und ein Stapel DIN A4 - Zettel vor mir. Der Professor stellte mir dann auch gleich die erste Frage, was ist eine Kontextfreie Grammatik sei, und bat mich dabei, die Frage "ohne eine Angabe zu möglicher Motivation und Zweck dessen" zu beantworten. Hierzu konnte ich einiges Berichten - sofort wurde ich jedoch gebeten, nicht nur zu erläutern, sondern die in der Vorlesung definierte mathematische Notation aufzuschreiben. Als dies mit einigen Gedächtnislücken gelang, nahm das Gespräch fortan eine andere Wendung. Zunehmend wurde mir beim Versuch etwas zu skizzieren oder zu erläutern der Stift aus der Hand genommen, und vom Prüfer selbst die "korrekte" Notation aus der Vorlesung ergänzt. Der Professor, nun hörbar aufgebracht über mein Unvermögen, seine Notationen korrekt wiedergeben zu können, wandte sich nun den zuvor mit dem Kommilitonen vor der Tür kurz besprochenen Inhalten zu, welche letztlich Spezialfälle der zuvor gemachten Definitionen waren. Als ich diese ebenfalls nur mit starken Ausrutschern wiedergeben konnte, kam die Prüfung zu einem schnellen Ende.
Als ich für die Notenvergabe wieder hereingebeten wurde, saß mir ein vollkommen fassungsloser Prüfer gegenüber. Wie wir denn über Übersetzer sprechen wollten, so sagte er, wenn ich denn noch nicht einmal die Grundlagen beherrschte.

Zwei Dinge empfand ich an diesem Tag als besonders bemerkenswert. Erstens: Es gibt nun mehrere Arten, das Prüfungsziel zu interpretieren, welche mir alle persönlich höchst fragwürdige erscheinen. Zunächst könnte man meinen, eine akademische Prüfung (und das wäre hier noch der harmloserer Fall), sei dazu da, den Grad zu bemessen, in wie weit jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt fähig war, eine bestimmte Symbolfolge auswendig zu lernen und wieder zu geben. Sollte das wirklich das Ziel sein, so habe ich wirklich kein gutes Bild abgegeben, und ich wurde zu recht mit einer entsprechenden Entrüstung mir gegenüber bestraft.
Andererseits, und das führt gewissermaßen auf den zweiten Punkt, könnte man denken, eine akademische Prüfung hat die Zielsetzung, zu einem bestimmten Zeitpunkt festzustellen, welchen Grad an Verständnis jemand für eine bestimmte Thematik aufweisen kann. In diesem Fall ergeben sich, im Kontext der oben beschriebenen Begebenheit, für mich jedoch schreckliche Konsequenzen. Schrecklich deswegen, weil man dann offensichtlich davon ausgegangen ist, dass ein Verständnis für ein Thema (hier Übersetzerbau) nur insofern feststellbar ist, als man gezielt nach einer bestimmten Darstellungsweise des Themas fragt. Alle anderen Möglichkeiten der Beschreibung sind gewissermaßen nicht zulässig. Auch die gezogene Konsequenz aus der Unfähigkeit, eine bestimmte Darstellungsweise zu benutzen, schockiert: Es "lohnt" sich ja gar nicht, hier weiter darüber zu reden. Dass also jemand trotz Unkenntnis einer bestimmten Darstellung dennoch etwas von einem Thema verstanden haben könnte, wird nicht berücksichtigt.

Ich mag mich ja irren, oder gerne eines besseren belehren lassen was den letzten Satz angeht (ich hoffe es sogar), aber irgendwo steckt hier aus meiner Sicht ein Denkfehler.


Ihr Vogt
28.03.15 @ 16:22
Kommentar von: philohof [Mitglied] E-Mail
Hallo Vogt,

vielen Dank für Ihren Kommentar!

Ihre Geschichte zeigt mir, dass Sie und andere Leute offenbar ähnliche Erfahrungen im Studium machen und dass Sie diese Erfahrung noch nicht als völlig normal und selbstverständlich einstufen.

Offenbar hatten Sie dann doch noch eine geistige Kontrastfolie zur Verfügung, vor deren Hintergrund Ihnen das Verhaltens Ihres Professors während der Prüfung nicht ganz selbstverständlich erschien, obgleich es ihm schon so erschien.

(Meine Texte in dieser Serien handeln davon, was sein wird, wenn wir diese Kontrastfolie mal nicht mehr zur Verfügung haben werden. Was in naher Zukunft der Fall sein kann.)

liebe grüße philohof
28.03.15 @ 18:19

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